Die Fortbildungen

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Die 2-tägige Fortbildung “E.R.N.S.T. machen” kann individuell von Einrichtungen oder Organisationen gebucht werden.

Nach der Fertigstellung des oben genannten Handbuches waren die AutorInnen mit einer großen Nachfrage an Fortbildungen in pädagogisch-therapeutischen Teams konfrontiert, woraufhin sie ein  Konzept zur mehrtägigen Fortbildung entwickelten. Dieses beruft sich auf das Handbuch E.R.N.S.T. machen, geht aber noch darüber hinaus. Die herausragend gute Wirksamkeit der Teamfortbildungen wurde in einer Erprobungsphase durch die Fachhochschule Nürnberg in verschiedenen Teams der Jugendhilfe evaluiert und bestätigt.
Um eine möglichst gelungene Umsetzung der in diesem Handbuch formulierten Empfehlungen zu erreichen empfiehlt es sich, die Einführung dieses schwierigen Themas mit einer Teamfortbildung zu eröffnen. Sie nimmt neben der umfangreichen Wissensvermittlung die Angst vor dem Thema, erhöht die Sensibilität und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung.

 

Ziele der Fortbildung sind die Vermittlung fundierter Fachinformationen, die grundlegende Sensibilisierung für das Thema, die Entwicklung einer Haltung zum Umgang mit sexueller Gewalt und ihrer Entstehungsmöglichkeiten, das Erlernen von Methoden und das Kennenlernen von Arbeitsmaterialien.
Inhalte der Fortbildung sind Definitionen und Kriterien von sexueller Gewalt von Jugendlichen, Auswertung der Kriminalitätsstatistik: Häufigkeiten des Auftretens von jugendlicher Sexualdelinquenz, die juristische Einordnung, die Entstehung von sexueller Gewalt bei Jungen und Mädchen (inklusive Themengebiet „Vom Opfer zum Täter!?“), Täterstrategien. Daraus schlussfolgernd werden konkrete Tipps zur Prävention von und zum Umgang mit sexueller Gewalt von Jugendlichen und ein Einblick in die therapeutische Arbeit mit jugendlichen Sexualstraftätern gegeben. In vielen praxisnahen Übungen wird die eigene professionelle Haltung zum Themengebiet reflektiert. Alle Themen sind sehr an der Praxis orientiert und mit Fallbeispielen untermauert. Nicht zuletzt werden Arbeitsbögen für Jugendliche eingeführt und ausprobiert.
Zielgruppen sind alle Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten, z.B. in Wohneinrichtungen, Krankenhäusern, psychiatrischen Kliniken, Jugendfreizeiteinrichtungen, Justizvollzugsanstalten aber auch im Ambulanten Jugendbereich.